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schi͟ach, schi͟ech



zornig


Wortart: Verb
Gebrauch: Umgangssprache
Erstellt von: Russi-4
Erstellt am: 26.02.2006
Bekanntheit: 20%  
Bewertungen: 5 4

Dieser Eintrag ist als Teil des Wörterbuches eingetragen.

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Kommentare (7)


Beispiel:
Mach mi ned schiach! - Mach mich nicht zornig, lass mich nicht in Rage geraten!
JoDo 15.09.2007


Auch "garstig".
Russi, sei net schiach und lass des Wort drin!
klaser 28.11.2007


Schiach
ist auch das Gegenteil von schön.
Yana 04.01.2008


schiach
schiach ist gleichbedeudent mit hässlich wie Yana schon gesagt hat
Tomson 05.10.2009


ja, aber:
da gibt es noch einige Nuancen:
schiach
schiach
schiach
schiach
JoDo 05.10.2009


Mittelhochdeutsch "schi.ech"
- Bedeutungen: 'scheu', 'verzagt'; 'abschreckend'; 'scheußlich' - hat nur im Bair.-Österr. überlebt, u. da hauptsächlich in den Bedeutungen 'hässlich'; 'zornig'; 'Furcht erregend' . Es ist verwandt mit 'schüchtern' und 'scheuen', 'scheu', 'die Scheu' ebenso wie mit 'scheuchen', '(Vogel-)Scheuche' (alle vom ahd. "scioh" [skiox]= 'schüchtern')
Koschutnig 28.05.2011


"Måch mi ned schiach!"
Russi-4 14.10.2017



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Das Österreichische Volkswörterbuch ist ein Verzeichnis von österreichischen Wörtern. Als Volkswörterbuch stellt es nicht nur die Sprache der Bevölkerung dar, sondern bietet jedem die Möglichkeit selbst mit zu machen. Derzeit sind über 1400 Wörter im Wörterbuch zu finden und über 10.000 Wörter wurden schon eingetragen.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Im österreichischen Volkswörterbuch gehen wir weiter und bieten eine einzigartige Sammlung von Dialekten, Austriazismen und generell wichtigen Wörtern in Österreich. Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig. Die Seite unterstützt auch Studenten in Österreich, insbesondere für den Aufnahmetest Psychologie und den MedAT für das Medizinstudium.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Zusätzlich umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich.

Daneben gibt es in Österreich neben der hochsprachlichen Standardvarietät noch viele regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache oft genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.

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