3.8 stars - 8 reviews5

jemandem etwas madig machen : jemandem eine Sache bzw. die Freude an...


+4

jemandem etwas madig machen

jemandem eine Sache bzw. die Freude an derselben verderben


Art des Wortes: Phrase

Erstellt von: blutsturz am Feb.2007

Links: Bairisches Wörterbuch : jemandem etwas madig machen



  


Bekanntheit

Ab zehn Bewertungen erstellen wir eine Karte Österreichs mit der Bekanntheit des Wortes. Du kannst Dir aber die aktuelle Karte ansehen.

Bewertungen (9)



+1
verunsichert,
ob madig & Co ins österr. Wörterbuch passen - eine oberflächliche I-Netz-Recherche ergibt vorwiegend deutsche Seiten mit "madig machen".
von klaser am Feb.2007

 
+1
bin auch der meinung,
das schon nördlich des weisswurschtäquators gehört zu haben, und zwar eher dort....
von wuppl am Feb.2007

 
0
Bitte ein paar Abwärtsdaumen, sonst bleibt's ja ewig da!
DUDEN: ma­dig­ma­chen
Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich


Beispiele:
jemanden madigmachen (ugs für 'in schlechten Ruf bringen' ); jemandem etwas madigmachen (ugs. für ' verleiden' )

* Carl von Ossietzky: "die Teilnehmer wollen sich nicht etwa gegenseitig vernichten sondern nur ein bißchen madig machen." ("Der Staatenlose", in: Sämtliche Schriften 1931-1933)
* Robert Walser: "Edmund wollte mir wieder einmal alles madig machen" ("Halbzeit", 1960)
* Hermann Sudermann: " Einen von ihnen - ich weiß nicht mehr, wer es war - hatte ich bei einer abendlichen Tafelrunde so madig gemacht,.." ("Bilderbuch meiner Jugend", 1922)
* Welt am Montag: "
Wenn ein Kommis den ganzen Laden madig macht und an seinem Betrieb auch nicht ein gutes Haar läßt,... " (22.05.1922) )*Hartmut Kraft (Psychoanalytiker in Köln): "ich fing an, psychedelische Bilder zu malen. Und das haben sie mir madig gemacht, null Anerkennung!* ("Grenzgänger zwischen Kunst und Psychiatrie", Dt. Ärzteverlag, 2005

Was ist also so speziell österreichisch dran?
von Koschutnig am Jul.2013

 


  Anmelden zum Kommentieren






Links: Russwurm | The Free Press NewsAGB | Impressum

Als Bairisch fasst man einen Dialektverbund nichtstandardisierter Varietäten im Südosten des oberdeutschen Sprachgebietes zusammen, die zum deutschen Sprachraum gezählt werden. Die bairischen Mundarten werden im Osten des oberdeutschen Sprachraums gesprochen – man bezeichnet sie daher auch als Ostoberdeutsch.

Innerhalb des Bairischen wird zwischen Nordbairisch, Mittelbairisch und Südbairisch unterschieden.

Der bairische Sprachraum umfasst im Freistaat Bayern die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz, das Staatsgebiet Österreichs mit Ausnahme Vorarlbergs, ferner Südtirol, die zimbrischen und karnischen Sprachinseln in Oberitalien und das südliche Vogtland im Freistaat Sachsen.

In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und schwäbisch-alemannische Dialekte gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden.

Das Bairische verbreitete sich im Zuge von Wanderungsbewegungen der Menschen über das heutige Südbayern östlich des Lechs hinaus und im Laufe des Mittelalters über das heutige Österreich östlich des Arlbergs, Südtirols und einigen Gebieten in Westungarn (heutiges Burgenland), Italiens, sowie Teile des heutigen Sloweniens und Tschechiens. In dieser Zeit vermischten sich auch Teile des Bairischen (im heutigen Süd- und Ostösterreich) mit slawischen und rätoromanischen Sprachelementen. Anschaulich wird dies bei bestimmten Ortsnamen und in einigen Dialektausdrücken.

Mit mehr als 13 Millionen Sprechern bildet das Bairische das größte zusammenhängende Dialektgebiet im deutschen Sprachraum. [Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte]