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umziehen : übersiedeln


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umziehen

übersiedeln


Erstellt von: HeleneT am Jun.2006

Links: Bairisches Wörterbuch : umziehen



  


Bekanntheit

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Bewertungen (8)



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à propos: übersiedeln
Da gibt es auch einen Unterschied zwischen D und Ö:
In Ö übersiedelt man, in D siedelt man über.
von JoDo am Apr.2013

 
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Für "übersiedeln" zeigt DWDS beide Formen:
´übersiedeln und über´siedeln und bringt auch beide Aussprachen sowie zahlreiche deutsche Beispiele für beide :

übersiedeln
* Verb; siedelte über; ist übergesiedelt
* Verb; übersiedelte; ist übersiedelt
Aussprache:
sich an einem anderen Ort niederlassen, den Wohnsitz (ständig oder vorübergehend) verlegen, umziehen ⇓
* Nach dem Tod Wilhelmines (1758) siedelte der Hof nach Ansbach über
* der 1955 aus der Schweiz in die DDR übergesiedelte Hans Schmidt,
* beschließt das Plenum mit 71 gegen 64 Stimmen, ins Schwabenland überzusiedeln
* Im selben Jahr übersiedelten meine Mutter und ich von Ost- nach West-Berlin,
* Nachdem das Bauhaus im Frühjahr 1925 nach Dessau übersiedelt war...http://www.dwds.de/?qu=%C3%BCbersiedeln&view=1
Auffallend ist, dass in Österreich bei übersíedeln nur die Form mit Betonung auf der Stammsilbe existiert (zu übersíedeln, du übersíedelst, ich übersíedelte, sie sind übersíedelt), während bei úmsiedeln das Bestimmungswort mit den entsprechenden Konjugationsfolgen betont wird: úmzusiedeln, du siedelst úm , ich siedelte úm, sie sind úmgesiedelt,.
von Koschutnig am Apr.2013

 
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beide Wörter sind in D gebräuchlich
- mit übersiedeln ist oft die Verlegung des Wohnortes in ein anderes Land gemeint- umziehen bedeutet hingegen meist die Verlegung des Wohnsitzes innerhalb eines Ortes bzw. eines Landes.
von Compy am Apr.2013

 


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Als Bairisch fasst man einen Dialektverbund nichtstandardisierter Varietäten im Südosten des oberdeutschen Sprachgebietes zusammen, die zum deutschen Sprachraum gezählt werden. Die bairischen Mundarten werden im Osten des oberdeutschen Sprachraums gesprochen – man bezeichnet sie daher auch als Ostoberdeutsch.

Innerhalb des Bairischen wird zwischen Nordbairisch, Mittelbairisch und Südbairisch unterschieden.

Der bairische Sprachraum umfasst im Freistaat Bayern die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz, das Staatsgebiet Österreichs mit Ausnahme Vorarlbergs, ferner Südtirol, die zimbrischen und karnischen Sprachinseln in Oberitalien und das südliche Vogtland im Freistaat Sachsen.

In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und schwäbisch-alemannische Dialekte gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden.

Das Bairische verbreitete sich im Zuge von Wanderungsbewegungen der Menschen über das heutige Südbayern östlich des Lechs hinaus und im Laufe des Mittelalters über das heutige Österreich östlich des Arlbergs, Südtirols und einigen Gebieten in Westungarn (heutiges Burgenland), Italiens, sowie Teile des heutigen Sloweniens und Tschechiens. In dieser Zeit vermischten sich auch Teile des Bairischen (im heutigen Süd- und Ostösterreich) mit slawischen und rätoromanischen Sprachelementen. Anschaulich wird dies bei bestimmten Ortsnamen und in einigen Dialektausdrücken.

Mit mehr als 13 Millionen Sprechern bildet das Bairische das größte zusammenhängende Dialektgebiet im deutschen Sprachraum. [Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte]