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Plotschen : großes Blatt (Baum)


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Plotschen

großes Blatt (Baum)


Erstellt von: Bilgelik570 am Feb.2011

Ähnlich klingend:                        

Links: Bairisches Wörterbuch : Plotschen



  


Bekanntheit

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Bewertungen (6)



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Eine Plotschn ist immer ein grosses Blatt und nie ein Baum!
von eska am Feb.2011

 
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eska
(Baum) = Blatt vom Baum – also kein Blatt Papier, Blumenblatt, Zeitungsblatt oder Ähnliches! Der Zusatzhinweis scheint eher Verwirrung zu bringen ?
von Bilgelik570 am Feb.2011

 
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Frage an Kärnten:
Ist ´eure´ Plotschen identisch mit ´unserer´ Pletsche/Bletschn?
Pletsche
Plätschen
Bletschen
lG JoDo
von JoDo am Feb.2011

 
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Eine "Plotschn" ist ein großes Blatt, das von einem Baum, aber auch von einjährigen Pflanzen (Huflattich, Rhabarber, Salat) stammen kann. Auch eine großformatige Zeitung kann abfällig als Plotschn bezeichnet werden!
von eska am Feb.2011

 
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"Plotschn" håmma a:
http://www.ostarrichi.org/buch-4445-4164-Plätsche(n).html
"grossblättrige Pflanze, grosses (Salat-)Blatt" von tvinz, Graz, am 31. 5. 2006
Andere Definitionen: "großer, flacher Gegenstand, z.B. Blatt einer Pflanze" (zu "Pletsche" von michi352; "etwas Großflächiges, ein Pickel im Gesicht aber auch ein großes Salatblatt" (zu "Bletschen" von HeleneT) "Grosses Blatt (botanisch) / grosser Mückenstich " (zu "Pletsche" von owen)"großes Pflanzenblatt, Rübenblatt" (zu "Bletschen"
von avenarius )


Ist wohl alles das gleiche Wort - dass der Gelsenstich mitunter zu einer roten Ple/otschn wird, ist für den Gestochenen bestimmt recht unangenehm und fast zu arg wie der entzündete Pickel.

von Koschutnig am Feb.2011

 


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Als Bairisch fasst man einen Dialektverbund nichtstandardisierter Varietäten im Südosten des oberdeutschen Sprachgebietes zusammen, die zum deutschen Sprachraum gezählt werden. Die bairischen Mundarten werden im Osten des oberdeutschen Sprachraums gesprochen – man bezeichnet sie daher auch als Ostoberdeutsch.

Innerhalb des Bairischen wird zwischen Nordbairisch, Mittelbairisch und Südbairisch unterschieden.

Der bairische Sprachraum umfasst im Freistaat Bayern die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz, das Staatsgebiet Österreichs mit Ausnahme Vorarlbergs, ferner Südtirol, die zimbrischen und karnischen Sprachinseln in Oberitalien und das südliche Vogtland im Freistaat Sachsen.

In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und schwäbisch-alemannische Dialekte gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden.

Das Bairische verbreitete sich im Zuge von Wanderungsbewegungen der Menschen über das heutige Südbayern östlich des Lechs hinaus und im Laufe des Mittelalters über das heutige Österreich östlich des Arlbergs, Südtirols und einigen Gebieten in Westungarn (heutiges Burgenland), Italiens, sowie Teile des heutigen Sloweniens und Tschechiens. In dieser Zeit vermischten sich auch Teile des Bairischen (im heutigen Süd- und Ostösterreich) mit slawischen und rätoromanischen Sprachelementen. Anschaulich wird dies bei bestimmten Ortsnamen und in einigen Dialektausdrücken.

Mit mehr als 13 Millionen Sprechern bildet das Bairische das größte zusammenhängende Dialektgebiet im deutschen Sprachraum. [Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Bairische_Dialekte]